Bordnetz-HV-System · MCS-Megawattladen

Elektrofahrzeuge & Ladeinfrastruktur

Fahrzeugseitig HV-Verteilerkasten, Kabelabschlüsse; infrastrukturseitig MCS 1500 A — ein Bimetallwerkstoff für beides.

Das Problem, das gelöst werden muss

Zwei Punkte im Elektroantrieb können dem Al/Cu-Aufeinandertreffen nicht entgehen. Fahrzeugseitig: die Verbindung der HV-Batterie (Al-Lamellenaufbau) mit dem Traktionsinverter und OBC (Cu-Schienen) über den HV-Verteilerkasten, wo jede Phase in einer Schrauben-Al/Cu-Verbindung endet. Die Umgebung ist –40 → +85 °C (UN ECE R100 Rev. 3), Vibration und 10 Jahre Dauerbetrieb. Infrastrukturseitig: der CCS (250 A DC) und besonders das Megawattladen (MCS, 1500 A DC, IEC TS 61851-23-3 / SAE J3271) trifft im Inneren der Steckverbinder-Kabelschuhe auf Cu-Terminalpin und Al-Leiter — auch bei flüssiggekühlten Kabeln. Für beide Punkte gilt: lange Lebensdaueranforderung (OEM: 10+ Jahre Garantie; öffentlicher Lader: 15+ Jahre), Null-Wartungs-Erwartung.

So löst CUPAL es

CUPAL bietet aus einem einzigen Werkstoff eine Lösung für Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturseite. Beim Fahrzeug: Übergang zwischen HV-Verteilerkasten-Al-Gehäuse und Cu-Schiene, Kabelschuh-Unterlegscheibe im Batterie- oder Inverter-Terminal. Gewichtsseitig: derselbe Querschnitt aus reinem Kupfer ist ~49% schwerer (Al/Cu-Dichteverhältnis), bei CUPAL ist die Cu-Schicht nur 30% — jedes Gramm zählt im Fahrzeug. Steckverbinderseitig: der Al/Cu-Übergang des CCS/MCS-Steckverbinder-Kabelschuhs kann mit einer CUPAL-Unterlegscheibe pastenlos versiegelt werden; die Verbindung besteht die IEC 61851 und IEC 62196 Wärme- und Mechanikzyklen mit unverändertem Kontakt. Das Grundmaterial kommt mit den für UN ECE R100 und ISO 6469-3 elektrische Sicherheitsprüfungen erforderlichen Materialnachweisen.

EV-spezifische Parameter

400 → 1000V DC
Typischer HV-Spannungsbereich (Next-gen MCS bis 1500 V)
1500A
MCS-Spitzenstrom (SAE J3271 / IEC TS 61851-23-3)
–40 / +85°C
UN ECE R100 Rev. 3 Temperaturzyklusbereich
~49%
Gewichtseinsparung gegenüber reinem Cu bei gleicher Geometrie

Wo es im Fahrzeug und Lader eingesetzt wird

Vier konkrete Punkte — zwei fahrzeugseitig, zwei in der Infrastruktur.

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Bordnetz HV-Verteilerkasten: Akku-Al-Gehäuse → Cu-Schiene

Das Problem, das gelöst werden muss. Das Batteriepack ist Aluminium, die ausgehende Inverterschiene Kupfer. Der HV-Verteilerkasten überträgt Strom über Al/Cu-Schraubverbindungen. Dauervibration + Temperaturwechsel lässt den Kontakt kriechen.

So löst CUPAL es. CUPAL-Übergangsunterlegscheibe oder -Blech an jeder HV-Verteilerkasten-Al/Cu-Schraubverbindung. Al-Seite zum Pack, Cu-Seite zur Schiene; das Bimetallmaterial versiegelt die Grenzfläche intern — keine Paste im Fahrzeug.

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Motorregler-Anschluss: Inverter Cu → Motorwicklung

Das Problem, das gelöst werden muss. Der Traktionsinverter startet von Cu-Schienen; bei einigen Systemen kommt aus Gewichtsgründen ein Al-Zwischenleiter dazwischen. Jede Al/Cu-Verbindung verschlechtert sich unter thermischer Belastung über 10 Jahre.

So löst CUPAL es. CUPAL-Shim wenige mm dick an den Schraubverbindungen. Die HV-System-Elektrische-Sicherheit (ISO 6469-3) kann direkt an eine geprüfte Komponente geknüpft werden.

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CCS-Ladekabel-Steckverbinder-Innenraum

Das Problem, das gelöst werden muss. Im CCS-Steckverbindergehäuse gibt es eine kabelschuhähnliche Schraubverbindung zwischen dem flüssiggekühlten Cu-Terminalpin und dem externen Al-Leiter. 250 A DC Dauerstrom + Fretting durch regelmäßiges Ein-/Ausstecken.

So löst CUPAL es. CUPAL-Unterlegscheibe zwischen Pin und Leiter. Pastenfrei, verschlechtert nicht das thermische Verhalten nach IEC 62196-3, Al-Oxid kann nicht im Inneren der Bimetallgrenzfläche wachsen.

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Busdepot / Flotte MCS-Ladepunkt

Das Problem, das gelöst werden muss. Flotten-MCS-Lader (1–3 MW) bezieht Strom aus mehreren Ausgangsschränken; die MW-Niveau-Al-Sammelschiene konvergiert auf Cu-Leistungsschalter. 16–24 Stunden/Tag Dauerbetrieb, Ausfallzeit unakzeptabel.

So löst CUPAL es. Individuelles CUPAL-Übergangssegment zwischen Al-Schiene und Cu-Leistungsschalter-Terminal. Auf standortspezifische Geometrie zugeschnitten, für Schienensysteme nach IEC 61439-7 Ladesäulennorm.

Im Vergleich zu Alternativen

EV-Entscheidungsmatrix — Gewicht fahrzeugseitig, Servicelebensdauer infrastrukturseitig.

LösungVerschraubtes Al/Cu + Paste
Kontakt über 10+ JahreDriftet, Fretting vorhanden
WartungJährlicher Service am öffentlichen Lader
LieferzeitAb Lager
Lebenszykluskosten / VerbindungHoch (öffentlicher Lader: Standzeit vor Ort)
LösungSpezieller Al/Cu-Steckverbinder (OEM-spezifisch)
Kontakt über 10+ JahreStabil
WartungKeine
LieferzeitOEM-Programm, lang
Lebenszykluskosten / VerbindungHoch (OEM-Exklusivität)
LösungReines Cu (Al-freies Design)
Kontakt über 10+ JahreStabil
WartungKeine
LieferzeitStandard
Lebenszykluskosten / VerbindungHoch (Fahrzeuggewicht + Cu-Preis)
LösungCUPAL individuell zugeschnitten
Kontakt über 10+ JahreStabil
WartungKeine
Lieferzeit2–4 Wochen
Lebenszykluskosten / VerbindungNiedrig, mit Gewichtseinsparung

Häufige Fragen von OEM- und Laderherstelleringenieuren

CUPAL-Grundmaterial kommt mit DIN 17007 / DIN 1787 Werkstoffkennzeichnungen (Al 99,5 / 3.0255 und E1-Cu58 / 2.0065). EN 10204 2.2 mit jeder Lieferung, EN 10204 3.1 auf Anfrage; ISO 9001:2015 Zertifizierung ist seit 1991 innerhalb der Gruppe vorhanden.
Ja — CUPAL-Material ist aus dielektrischer Sicht nicht einschränkend, da es ein Leiter ist. Die konkrete Steckverbindergeometrie wird vom Laderhersteller nach IEC TS 61851-23-3 / SAE J3271 + IEC 62196-3 dimensioniert; das CUPAL-Scheibchen wird darauf zugeschnitten.
Die Flüssigkühlung kühlt das Kabel und die Steckverbinderkontakte. Die Wärmeleitfähigkeit von CUPAL an der Bindungsgrenzfläche ist kein Engpass — die Cu-nahe Leitfähigkeit wirkt an der Kontaktfläche. Die Geometrie wird mit dem Hersteller abgestimmt.
Grundmaterial 500×2000 mm in 0,5–2,0 mm Stärke ab Lager, dickere Segmente 3–10 mm Bereich auf Bestellung. Für größere OEM-Mengen arbeiten wir mit Rahmenverträgen.
Standardblech 1–3 Werktage innerhalb der EU. Sonderzuschnitt nach DXF-Zeichnung 2–4 Wochen. Eilprojekte nach gesonderter Absprache; Fertigung läuft bei HIDRA-MIX in Budapest.

Einschlägige Normen des Anwendungsbereichs

UN ECE R100
ISO 6469-3
IEC 61851
IEC 62196
IEC 61439-7
ISO 17409

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