Schaltanlagen & Verteiler
Wo Aluminium-Zuleitung auf Kupferschiene trifft — stabile Verbindungen über Jahrzehnte, mit auditierbarem Werkszeugnis.
Das Problem, das gelöst werden muss
In einer NS-Schaltanlage trifft das Aluminium-Einspeisekabel über eine Schraubverbindung auf die Kupfer-Sammelschiene. IEC 61439-1 erlaubt 70 K Erwärmung an Anschlussstellen bei Nennstrom. Bei direktem Al/Cu-Kontakt bilden sich Aluminiumoxid-Schichten und galvanische Korrosion; nach wenigen Jahren erscheint der Knoten als Hotspot auf der Thermografie und verlässt unter Sommerlast das Erwärmungsbudget. Korrosionsschutzpaste lässt sich nachziehen — aber ein Wartungsfenster öffnen, den Vorgang dokumentieren und die Haftung tragen ist in jeder ernsthaften Anlage (Krankenhaus, Rechenzentrum, Industrie) ein bekannter Schmerzpunkt.
So löst CUPAL es
CUPAL legt den gesamten Übergang in eine einzige diffusionsgeschweißte Platte oder Unterlegscheibe: die Aluminiumseite zum Kabelschuh oder zur Klemme, die Kupferseite zur Schiene. Die elektrochemische Ursache galvanischer Korrosion — zwei unterschiedliche Metalle in einem gemeinsamen Elektrolyten — wird an der Kontaktstelle selbst beseitigt. Keine Paste, kein jährliches Nachziehen, keine Oxidüberraschungen bei der Thermografie-Wartung. Das Grundmaterial trägt die Werkstoffbezeichnungen nach DIN 17007 / DIN 1787 (Aluminium AL 99,5 / 3.0255, Kupfer E1-Cu58 / 2.0065); EN 10204 2.2 liegt jeder Lieferung bei, EN 10204 3.1 auf Anfrage. Fertigung nach ISO 9001:2015; der Konzern (HIDRA-MIX, Budapest) produziert Bimetall-Werkstoffe seit 1991.
Was das in Zahlen bedeutet
Wo es im Schrank sitzt
Vier häufige Stellen, an denen der Schaltanlagenbauer einen Al/Cu-Stoß lösen muss.
Einspeisekabel → Hauptsammelschiene
Das Problem, das gelöst werden muss. Eine dreiphasige Aluminium-Einspeisung (z. B. 3×240 mm² Al) landet über einen verschraubten Kabelschuh auf der Kupfer-Hauptsammelschiene. Einer der am stärksten belasteten Knotenpunkte im Erwärmungshaushalt nach IEC 61439-1.
So löst CUPAL es. Eine CUPAL-Übergangsplatte zwischen Kabelschuh und Schiene. Al-Seite zum Kabelschuh, Cu-Seite zur Schiene — Standard-M10/M12-Verschraubung mit Federscheibe. Auf das vorhandene Bohrbild zugeschnitten.
Abgang: Cu-Schiene → Al-Kabel zur MCC
Das Problem, das gelöst werden muss. In der Abgangsrichtung führt die Kupferschiene zum Aluminiumkabel für eine Motorsteuerung oder Unterverteilung. Gleiche Al/Cu-Verschraubung, meist mit strengeren Dokumentationsanforderungen.
So löst CUPAL es. CUPAL-Unterlegscheibe zwischen Schiene und Kabelschuh. Ein Bauteil, kein Sonderwerkzeug, keine Paste — und das Material bringt die EN 10204-Bescheinigung direkt ins Anlagendossier.
N/PE-Potentialausgleichsschiene
Das Problem, das gelöst werden muss. Im mehrstöckigen Steigleitungssystem enden Aluminium-Neutral- und Schutzleiter auf der Kupfer-Potentialausgleichsschiene des Schranks. Temperaturzyklen lockern die Schraubverbindung, Oxidschichten erhöhen den Widerstand.
So löst CUPAL es. CUPAL-Übergangsplatte zwischen Potentialausgleichsschiene und Steigleitung. Die Diffusionsschicht verarbeitet die Wärmeausdehnungsunterschiede intern; die Verschraubung bleibt ohne Nachziehen stabil.
Bestandsanlage nachrüsten
Das Problem, das gelöst werden muss. Eine 10–20 Jahre alte Anlage erhält bei Kapazitätserweiterung eine Al-Einspeisung, die vorhandene Kupferschiene bleibt. Standard-Bimetall-Pressschuhe passen selten in das alte Bohrbild oder die Stapelhöhe.
So löst CUPAL es. Eine maßgefertigte CUPAL-Platte auf das vorhandene Bohrbild. Lieferung in 2–4 Wochen nach DXF-Zeichnung, Einbau ohne Strukturänderung.
Im Vergleich
Vier gängige Lösungen, gemessen an 10-Jahres-Betriebskosten und Einbauflexibilität — für einen Schrank mit vielen Stößen.
| Lösung | Anfängliches Verbindungsverhalten | Wartung | Lieferzeit | 10-J.-TCO / Stoß |
|---|---|---|---|---|
| Cu-Kabelschuh + Korrosionsschutzpaste | Akzeptabel, driftet mit der Zeit | Neue Paste + Nachziehen alle 2–3 J. | Ab Lager | Hoch (Arbeit) |
| Spezial-Bimetall-Pressschuh (Import) | Stabil | Keine | 6–12 Wochen, feste Geometrie | Mittel–hoch |
| Überdimensionierter Vollkupferleiter | Ausgezeichnet | Keine | 4–6 Wochen | Hoch (Kupferpreis) |
| CUPAL maßgefertigt (EU) | Stabil | Keine | 2–4 Wochen, beliebige Geometrie | Niedrig |
Häufige Fragen von Schaltanlagenbauern
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