Kabelschuhe & Verbinder
Aluminiumkabel auf Kupferklemme — CUPAL-Unterlegscheibe in der Verschraubung oder CUPAL-Platte zwischen Schuh und Schiene.
Das Problem, das gelöst werden muss
Wo ein Aluminiumkabel auf eine Kupferklemme trifft — in einem Verteiler, einer MCC, einer Trafostation — führt eine Schraubverbindung am Kabelende den Strom. Die IEC 61238 Typprüfungen (Klasse 1-3: Temperaturzyklus und Kurzschluss) legen die Schwäche offen: An einer Al/Cu-Grenzfläche erzeugt die unterschiedliche Wärmeausdehnung (Al 23,1, Cu 16,5 µm/m·K) Mikrogleiten in der Verschraubung, die Oxidschicht wächst Jahr für Jahr, der Kontaktwiderstand steigt. Klassische Abhilfe: manuell aufgetragene Korrosionsschutzpaste. Aber Paste trocknet, wird unter Zeitdruck ausgelassen oder auf einer bereits degenerierten Schicht aufgebracht — der Auftrag ist nicht konsistent. Und das Pressgesenk vor Ort ist bei einem 8-teiligen Satz für 16–300 mm² nicht immer das richtige; falsche Gesenkwahl ist eine bekannte Fehlerquelle.
So löst CUPAL es
Eine CUPAL-Unterlegscheibe sitzt zwischen Kabelschuh und Schiene in der Verschraubung: Al-Seite zur Aluminiumschiene, Cu-Seite zum Kupferschuh. Keine Paste, kein unmittelbarer Kontakt ungleicher Metalle innerhalb einer Schraubverbindung. In der IEC 61238-1-3 Klasse 2b Temperaturzyklusprüfung (20 Zyklen –10 bis +90 °C) driftet die bondartige Grenzfläche deutlich innerhalb der 5 %-Toleranz der Norm auf den Kontaktwiderstand. Für Schränke mit vielen Kabelenden und uneinheitlicher Geometrie kann eine maßgefertigte CUPAL-Platte einen komplexen Satz Spezialpressschuhe durch eine einzige, auf das Bohrbild zugeschnittene Platte ersetzen. EN 10204 2.2 mit jeder Lieferung, 3.1 auf Anfrage.
Worauf es ausgelegt ist
Typische Al/Cu-Kabelschuhverbindungen
Vier Stellen, an denen eine CUPAL-Scheibe oder Platte täglich Arbeit spart.
Aluminium-Freileitung → Cu-Hausanschlussverteilung
Das Problem, das gelöst werden muss. Eine NS-Aluminium-Zuleitung endet auf der Kupferschiene eines Haus- oder Gewerbeanschlusses. Außen, feuchte Umgebung; ohne Paste wird innerhalb von 2–3 Jahren sichtbare Korrosion.
So löst CUPAL es. Eine CUPAL-Unterlegscheibe in der Kabelschuh-Schienen-Verschraubung. Al-Seite zur Schiene, Cu-Seite zum Schuh. Standardwerkzeug, keine Paste.
MS-Aluminiumkabel → Cu-Schaltanlagenschiene
Das Problem, das gelöst werden muss. 6–30 kV Aluminiumkabel, 95–300 mm², landen über einen Pressschuh auf der internen Kupferschiene. Mehrere Pressgesenke, wechselnde Pasten-Anwendung, uneinheitliche Montagequalität.
So löst CUPAL es. Eine CUPAL-Übergangsplatte zwischen Pressschuh und Schiene. Der Pressschuh wird wie gewohnt auf das Al-Kabel gepresst; die Cu-Seite trifft über die Platte auf die Schiene — kein direkter Al/Cu-Kontakt.
PV / BESS DC-Trennschalter: Al-Kabel → Cu-Schalter
Das Problem, das gelöst werden muss. Ein 600–1500 VDC, 200–630 A DC-System führt Aluminiumkabel zu den Kupfer-Klemmen eines DC-Trennschalters. Unterschiedliche Oberflächenreibung (verzinnt Cu, blank Al); Temperaturzyklen erzeugen Fretting-Korrosion, der Widerstand driftet.
So löst CUPAL es. Eine CUPAL-Unterlegscheibe mit verzinnter Cu-Seite zur Klemme und Al-Seite zum Kabelschuh. Konsistentes Oberflächenverhalten; stabil über IEC 61238 Klasse 2b.
Verteilungstrafo Al-Hilfseinspeisung → Cu-Potentialausgleichsschiene
Das Problem, das gelöst werden muss. 0,4 kV, 50–120 mm² Aluminium-Hilfskabel endet auf der Kupfer-Potentialausgleichsschiene des Trafos. Vor-Ort-Pressen, wechselnde Werkzeuge, uneinheitliche Paste — lockere Verbindungen und Hotspots nach wenigen Jahren.
So löst CUPAL es. Eine CUPAL-Unterlegscheibe in jeder Al/Cu-Verschraubung. Pressen wie gewohnt; die Bimetall-Funktion sitzt in der Scheibe — einfach, prüfbar, pastenfrei.
Häufige Fragen von Ausführenden
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